BelastungLesezeit 3 Minuten

Stress isst mit

Du kennst den Typ, der dreimal die Woche läuft und trotzdem nicht weiterkommt. Und die Frau, die Sport macht, vernünftig isst und sich fragt, warum sich nichts tut. Beide machen eigentlich alles richtig.

Blühende Brennnessel im Sonnenlicht
Was dauerhaft unter Druck steht, verbraucht mehr – auch beim Menschen.

Bei anhaltendem Stress schaltet der Körper auf einen anderen Modus. Er hält Reserven fest, statt sie herzugeben – aus seiner Sicht völlig vernünftig, denn Dauerstress signalisiert ihm, dass gerade keine gute Zeit für Verschwendung ist. Nur ist der Stress heute selten ein Säbelzahntiger, sondern ein Dienstplan, ein Chef oder ein Kontostand.

Was dabei verbraucht wird

Stressverarbeitung ist Stoffwechselarbeit, und die kostet Material: Mineralstoffe, B-Vitamine, Antioxidantien. Wer über Monate unter Druck steht und gleich viel nachfüllt wie in ruhigen Zeiten, arbeitet mit einem Konto, von dem mehr abgeht als daraufkommt.

Pflanzenstoffe helfen – aber sie lösen nichts

Es gibt Pflanzenstoffe, die dabei unterstützen, mit Belastung besser umzugehen. Ich halte einiges davon. Aber ehrlich muss man sagen: Das ist Umgang mit dem Symptom, nicht mit der Ursache. Wenn die Wurzel bleibt, bleibt das Problem. Wer glaubt, er könne eine untragbare Situation wegsupplementieren, wird enttäuscht – und ärmer.

Reihenfolge, die Sinn ergibt

Und wenn Belastung dauerhaft über deine Kräfte geht: Dafür gibt es Beratungsstellen, Betriebsärzte und Therapeuten. Das ist keine Schwäche, das ist Zuständigkeit.

Wo es individuell wird

Was in deiner Situation tatsächlich sinnvoll ist – und was nur teurer Trost –, schauen wir uns gerne konkret an. Ich sage dir auch, wenn das Thema woanders liegt als bei den Nährstoffen.

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